Tipps gegen Motten aus dem Internet

Wer sich mit einer Mottenplage konfrontiert sieht, sucht im 21. Jahrhundert als Erstes Hilfe im Internet. Dort wird der Mottengeplagte auch sofort fündig. In zahlreichen Foren gibt es nützliche und weniger nützliche Hinweise. Auch scheinbar seriöse Seiten bieten nicht immer die Hilfe, welche mottengeplagte Menschen benötige. Dieser Artikel versucht nun nützlich von weniger nützlichen Tipps zu trennen.

Hilfreiche Anregungen aus dem Internet

Es gibt durchaus Tipps im Internet, die weiterhelfen. Bei Kleidermotten lohnt sich ein Versuch mit dem bewährten Lavendelsäckchen. Das tötet zwar die Biester nicht, aber sie vertreibt sie, denn Lavendelblüten riechen für Motten sehr unangenehm. Hilfreich sind auch Zitronenschalen oder Essigreiniger. Bestimmte Hölzer, wie Zedernholz, vertreiben auch die Biester. Manche kaufen sich sogar Möbel aus Zedernholz.
Während die genannten Tipps also durchaus Sinn machen, gibt es andere, die sogar gefährlich sind. Die Mottenbekämpfung mit Insektiziden verbietet sich in Küchen sowieso und im Schlafzimmer macht es auch wenig Sinn. Mottenpulver und Mottenkugeln enthalten einen Stoff, der krebserregend ist. Davon sollte man also auch die Finger lassen.
Die oft empfohlene Verwendung von Pheromonfallen hilft zwar nicht direkt gegen den Mottenbefall, macht aber trotzdem Sinn, weil dadurch der Hausbesitzer weiß, wo sich die Motten befinden.

Schlupfwespen helfen langfristig gegen Motten

Immer wieder taucht auch in den Foren der Hinweis auf Schlupfwespen auf. Steht in dem Beitrag keine weitere Erklärung, dann übersieht der Interessent das häufig, denn was können Schlupfwespen schon gegen die Mottenplage ausrichten. Nun, Schlupfwespen haben mit der gemeinen Wespe wenig zu tun. Sie sind nur 0,4 mm klein, also so groß wie ein Staubkorn, dadurch gelangen sie in jede Ritze. Sie sind natürliche Feinde der Motten und fressen deren Eier. Da sich nun keine Larven mehr bilden können, stirbt die Population aus.
Schlupfwespen werden schon seit längerer Zeit professionell gezüchtet und über das Internet versendet. Wer diese Methode ausprobieren möchte, bestellt einfach die Nützlinge im Internet. Schon nach kurzer Zeit landet die erste Lieferung im Briefkasten. Nun muss sie der Kunde nur noch in die Nähe der Mottennester auslegen.

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